Informations- und Kooperationsreise für Unternehmen der Bauwirtschaft erfolgreich
Pressemitteilung | Veranstaltungsbericht
zur Reise vom 19.01. bis 21.01.2010 nach Posen, Polen
Innovatives Bauen, Rekonstruieren, Sanieren
Polnische Bauwirtschaft bietet Chancen für deutsche Unternehmen
Polens Volkswirtschaft ist bemerkenswert robust und im Vergleich zu anderen mittel- und osteuropäischen Ländern sowie dem Gros der EU-15 Staaten bisher relativ unbeschadet durch die globale Krise gekommen. So konnte Polen während des letzten Jahres als einziges EU-Land ein positives Wachstum seines Bruttoinlandprodukts erzielen (1. Quartal 2009: plus 1,9 Prozent, 2. Quartal plus 1,1 Prozent).
Obwohl die Bautätigkeit, vor allem im Hoch- und Wohnungsbau, seit dem letzten Jahr Einbrüche hinzunehmen hatte, profitiert die Branche von den nun in immer stärkerem Maße ins Land fließenden EU-Geldern. Der EU-Haushalt 2007 bis 2013 sieht für Polen rund 68 Mrd. Euro an Fördermitteln vor; Bauinvestitionen für Schnellstraßen, Autobahnen, Schienennetz und Flughäfen werden zunehmen. Außerdem gibt die 2012 in Polen und der Ukraine geplante Fußball-EM der Bauwirtschaft zusätzlichen Auftrieb.
Auch das waren Gründe für 10 deutsche Unternehmen der Bauwirtschaft vom 19. bis 21. Januar 2010 an einer vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Reise nach Posen teilzunehmen, um ein Bild von den sich in Polen bietenden Geschäftsmöglichkeiten zu bekommen.
Im Mittelpunkt des Aufenthalts stand das gezielte Knüpfen von Kontakten zu potenziellen polnischen Geschäftspartnern. Die für jedes Unternehmen individuell geplanten Gespräche boten eine exzellente Möglichkeit zum Ausloten der Chancen künftiger Zusammenarbeit. Insgesamt wurden 55 Gespräche mit 22 polnischen Unternehmen geführt, von denen seitens der deutschen Unternehmen jeweils mindestens zwei als Erfolg versprechend eingeschätzt wurden.
Darüber hinaus bot die bedeutendsten Branchenmesse Polens, BUDMA - Internationale Baumesse, eine optimale Plattform zur Sondierung des Marktes für innovatives Bauen, Rekonstruieren, Sanieren und zur Kontaktaufnahme mit weiteren potenziellen Geschäftspartnern.
In Vorträgen wurden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Polen und die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen dargestellt, die aktuelle Situation im polnischen Baugeschehen erläutert sowie auf Fallstricke im polnischen Baurecht hingewiesen. Auf Interesse stieß auch die Beleuchtung interkultureller Aspekte im deutsch-polnischen Geschäftsleben.
Trotz eisiger Kälte ließen es sich die deutschen Firmen nicht nehmen, das Bauvorhaben „Stadionneubau Fußball EM 2012“ zu besichtigen
Die Reise hat sich gelohnt, meinen die in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ansässigen Bauplaner, Bauzulieferer, Anbieter Energie effizienter Heizungssysteme und Bauunternehmer aus den Bereichen Hoch- und Tiefbau sowie Innenausbau, Sie haben die während der Reise erzielten Ergebnisse durchweg positiv bewertet. Nun gilt es, die Kontakte zu intensivieren und auszubauen.
Das Leipziger Unternehmen EXPAND INTERNATIONAL hat die Reise im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie organisiert. Als Partner vor Ort agierte das polnische Unternehmen Komfort Consulting.
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